Im Laufe der Zeit entwickelte sich aus einem wirren Haufen eine echte Heldengruppe, von der in Orota noch viel erzählt wird. Dabei kamen immer wieder neue Charaktere hinzu und andere verließen die Gruppe. Auch wenn diese Charaktere inzwischen anderen Platz gemacht haben, sind sie uns doch gut in Erinnerung geblieben. Ich stelle sie hier im Einzelnen vor (siehe Liste oben).
Für die Nostalgiker eine kleine Zusammenfassung der Gruppengeschichte:
Alles beginnt in Slöja, einer Stadt des nord-westlichen Kontinents L'Feüd. Dort lernen sich die Helden kennen. Der Rechtsanwalt Gambrinus, die Waldläuferin Naima, der Magier Hythorus, die Amazone Tauri und der Elf Aurus. Ein Händler beauftragte sie damit, seltsame Todesfälle in der Stadt zu klären. Natürlich gelingt es den Helden, den bösen Auftragsmörder zu finden und zu besiegen. Und auch der Auftraggeber wird zur Rede gestellt. Am Ende erhalten wir vom Händler noch eine dicke Belohnung und einen neuen Auftrag.
Der Händler aus Slöja schickt die Hythorus, Aurus und Naima mit
dem Auftrag nach Ken Bravur, um dort Bücher zu überbringen. Eine
schwarzgekleidete Halblingsdame namens Lari Fari schließt sich der
Gruppe an. Damit beginnen auch die Streitereien zwischen dem Magier Hythorus
und Lari. Er äußert schon sehr früh den Verdacht, sie könnte
eine Hexe sein und will unbedingt, dass sie dieses bestätigte. Doch
Lari streitet alles standfest ab. Kurz darauf treffen die Helden auf einen
zwergischen Ordenskrieger namens Nindalf. Es kommt zu wunderbaren Szenen
zwischen dem Zwerg und dem Elfen Aurus. Im Laufe dieses Abenteuers muss
Lari dann doch ihre Tarnung zumindest gegenüber ihren Heldenkollegen
aufgeben. Sehr zur Schadenfreude von Hythorus übrigens. Schließlich
retten unsere Helden einen kranken Nixenjungen und besiegen einen bösen
Elfenmagier. Bei der Gelegenheit verliebt sich Aurus in eines der Nixenmädchen
und begleitet sie in ihr Unterwasser-Reich. Und Nindalf verlobt sich mit
einer Zwergenschmiedtochter, weil sein Schwiegervater ihm die Hälfte
der Schmiede verspricht. Eine kleine Episode aus diesem Abenteuer findet
ihr im Lesebuch bei den Anekdoten unter
"Viele,
viele kleine Zwerge".
Lari, Naima und Hythorus reisen weiter. So gelangen sie in ein kleines
Dorf, in dem sie vor die nächste große Herausforderung gestellt
werden. Ein kleines Mädchen war von einer Hexe in eine Katze verwandelt
worden. Die Eltern vertrauen den drei mutigen Helden ihre Tochter in Katzengestalt
an und diese machen sich nun auf die Suche nach einem Gegenmittel. Dazu
wenden sie sich sogar an den Magierkongress in Glimmerbo, doch die wissen
auch nur einen Rat: Nur die Hexe, die die Verwandlung verursacht hatte,
kennt den Rückverwandel-Fluch. Nach langer Irrfahrt finden die Helden
tatsächlich die Hexe. Von ihr erfahren sie, dass die Verwandlung nur
ein Versehen gewesen war (hatte sich Lari doch gleich gedacht.) Für
die Rückverwandlung braucht sie jedoch das Horn eines Einhornes. Doch
Einhörner sind selten und das Töten
derselben verboten. Dennoch
machen sich die Helden auf den Weg in ein Tal, in dem es von Einhörnern
nur so wimmeln soll. Dabei treffen sie auf böse Wilderer, die schon
so einige Einhörner getötet haben. Mit einer grandiosen Zusammenarbeit
zwischen Magier, Hexe und Waldläuferin gelingt schließlich der
Sieg über die Wilderer und die Helden erbeuten das Horn, der bereits
getöteten Einhörner. Ende gut, alles gut. Das Mädchen wird
zurückverwandelt und das restliche Einhornpulver teilen die Helden
untereinander auf. Hythorus reist ins weit entfernte Luinmeach um dort weitere
Sprüche zu lernen.
Mit einem Male waren also Lari und Naima allein. Doch dann lernten sie den Adlerschamanen Artis, den Krieger Adrian und den Zwergenkrieger Dorkham kennen. Vom letzteren erfuhren sie, dass in den Bergen ein Zwergenschatz verborgen sei und er eine Karte von dort besäße. Gemeinsam gingen die Helden auf Schatzsuche. Sie zogen also in die Berge. Doch es war inzwischen Herbst geworden und sie hatten ein wenig Schwierigkeiten etwas zu essen zu bekommen. Dabei stellte sich heraus, dass de Zwerg eigentlich nur zu einem nütze war: Feuermachen. Der Schatz sollte in einem Höhlensystem zu finden sein, das jedoch mittlerweile von vielen anderen zu ihrer neuen Heimat erklärt worden war. Bevor die Helden also einen Schatz bergen konnten, mussten sie zunächst böse Orks, beschworene Skelette und merkwürdige Monster töten. Schließlich jedoch bekamen sie es auch noch mit einem Schwarzmagier zu tun, den sie jedoch besiegen konnten. Von einem geheimnisvollen Zwergengott wurden sie dafür mit wertvollen Artefakten beschenkt.
Auf dem Weg zurück trafen die Helden auf die wunderschöne Kriegerin Belara, die die Herzen der Männer schnell höher schlagen lies. Natürlich boten sie ihr an, sie in die Heldengruppe aufzunehmen und Belara nahm dankbar an. Lari verspürte ein wenig Sehnsucht nach Hexengemeinschaft und verlies die Gruppe für eine Weile. Dafür trafen die übrigen Hythorus wieder. Adrian und Belara verliebten sich ineinander und verlebten eine wunderbare Nacht miteinander. Hythorus wollte dem natürlich nicht nachstehen und versuchte Naima zu verführen, doch diese beharrte auf ihrer Jungfräulichkeit. Nebenher hatten die Helden unangenehme Erlebnisse mit allerlei Untoten und Geisterwesen. Dabei entdeckten sie einen uralten Tempel, den sie bei der Gelegenheit unter Wasser setzten und beinahe selbst ertrunken wären. Aber immerhin retteten sie die Seelen zweier geheimnisvoller Wesen aus ihrer Jahrhunderte währenden Gefangenschaft.
Doch dann wurden den Helden von einem weißen Kaninchen ihre Waffen gestohlen. Bei der Verfolgung gerieten sie in ein eigenartiges Land, in dem es von lebendigen Spielkarten wimmelte. Sie wurden selbst des Diebstahls beschuldigt, doch in einer Gerichtsverhandlung gelang es ihnen, ihre Unschuld zu beweisen.
Danach mussten sich die Helden natürlich erholen. Belara kehrte zu ihrer Familie zurück und die anderen reisten nach Glimmerbo. Dort trafen sie auch Lari wieder. Doch bald darauf trafen sie auf einen eigenartigen Magier, der sie bat, ihn auf den fernen Kontinent Jatanat zu begleiten. Dort treibe ein böser Magier sein Unwesen und bedrohe den Kontinent. Natürlich fuhren die Helden nach Jatanat und lernten dort die fremden Sitten und Gebräuche kennen. Ganz nebenbei besiegten sie aber auch den Schwarzmagier und seine Untotenarmee.
Nach diesem Sieg reisten die Helden nach Glimmerbo zurück. Adrian besuchte dort seine Belara, deren Schwangerschaft inzwischen deutlich zu sehen war. Daher bat er sie, ihn zu heiraten und reiste mit ihr nach Luinmeach, wo seine Eltern wohnten. Auch Hythorus wollte nach Luinmeach und daher begleiteten er und Naima das Brautpaar. Unterwegs kamen sie in ein Dorf, in dem eine böse Krankheit das Leben von sieben Kindern bedrohte. Sie wurden um Hilfe gebeten und kamen dem natürlich prompt nach. Die Kinder hatten sich mit einem bösartigen, magischen Gift angesteckt, doch die Helden fanden in einem längst vergessenen Tempel das Rezept für ein Gegengift. Die Kinder wurden geheilt und die Helden reisten weiter.
Natürlich wurde die Hochzeit groß gefeiert. Dazu gibt es die
Aufzeichnungen im Heldentagebuch
"Zwischenspiel".
Das nächste Abenteuer führte die Helden Naima, Lari und Adrian
nach Grangor. Dazu gesellte sich ein gewisser Tyll, angestellt von Adrian
als Schreiber. Dieses Abenteuer ist unter dem Titel
"Die
Bettler von Grangor" im Heldentagebuch zu finden. Im Laufe dieses
Abenteuers kam Mitrias zu der Gruppe dazu.
Adrian blieb schließlich in Glimmerbo bei seiner Frau, Naima zog
allein in die Berge, Tyll verschwand auf geheimnisvolle Weise. Mit einem
Male war die Gruppe auf drei Leute geschrumpft: Lari, Hythorus und Mitrias.
Doch schon bald traf Lari ihren alten Kumpel Sven wieder, der sich mit seinem
Freund Per der kleinen Runde anschloss. Den Anfang dieses Abenteuers findet
ihr im Heldentagebuch unter
"Dämonenkult
in Odjursland". Der Rest soll bald folgen. Am Ende sind zwar die
bösen Dämonen besiegt, aber auch die Gruppe trennt sich.