Bewährte Methoden,
um mit seinen Gegnern fertig zu werden
Die übliche Methode ist natürlich, einfach mit seinem Schwert,
seinem Säbel, seiner Streitaxt oder was auch immer man gerade zufällig
dabei hat auf den Gegner drauf zu hauen. Dazu braucht man nicht viel zu denken.
Und je stärker der Gegner ist, desto mehr Erfahrungspunkte bringt das.
Allerdings sollte man sich ab und an doch mal die Gegner genauer anschauen
und mit der eigenen Leistungsstärke vergleichen. Zugegeben, auch der
Tod bringt vermutlich eine Menge Erfahrungspunkte, aber anschließend
kann man so wenig damit anfangen.
- Tarnen
- Man braucht sich ja seinen übermächtigen Gegnern gar nicht
zu erkennen geben. Mit Hilfe von ein bisschen Illusionsmagie kann man
sich beispielsweise als Geröllhaufen tarnen. Wichtig ist dabei nur
eins: Die Magie sollte auch klappen. Denn natürlich verwirrt es einen
Gegner für ein paar Sekunden, wenn man sich einfach kerzengerade
irgendwohin stellt und so gar nix tut. Nur die paar Sekunden gehen schneller
vorbei, als einem lieb sein kann.
- Verblüffen
- Ein Illusionist in der Tasche ist sowieso immer praktisch. Wenn man
zum Beispiel weiß, dass der Gegner streng gläubig ist, erschafft
der einfach eine Illusion dessen Gottes. Und der gibt dann den Befehl,
mit dem Kampf aufzuhören.
- Man kann doch über alles reden
- Selbstverständlich kann man Konflikte auch kommunikativ klären.
Wer weiß, vielleicht kann man sich ja auch auf einfache Abkommen
einigen wie: Ich hau dich nicht, wenn du mich nicht haust. Außerdem
hat man dabei fast immer den Überraschungsmoment auf seiner Seite,
denn welcher Gegner rechnet schon mit einem Verbal-Angriff?
- Domestizieren
- Eigentlich sind Monster doch nur etwas zu groß geratene Tiere.
Wer sich also auf Tierkunde und Abrichten versteht, kann ja einfach mal
versuchen, aus wilden Bestien handzahme Haustierchen zu machen. So ein
Worg als Wachhund oder ein Greif als Mitfluggelegenheit ist doch mal was
anderes.
- Stein auf Dach
- Eine Hexe dabei zu haben, erweist sich manchmal als recht praktisch.
Denn wer sonst kann einen Kieselstein ad hoc in einen 6 x 6 m großen
und 66 Tonnen schweren Steinquader verwandeln? Einen solchen kann man
dann seinen Gegnern aufs Hausdach setzen. Wem das zu unblutig erscheint,
der kann ja mal die Trümmer durchforsten, wenn sich der Steinquader
wieder aufgelöst hat...
- Feindesliebe
- Auch einen Magier hat man ja zuweilen recht gern dabei, vor allem wenn
er Beherrschungsmagie erlernt hat. Der sorgt dann beispielsweise einfach
dafür, dass sich der Gegner in ihn verliebt. Und so lange der den
Magier nicht gerade zum Fressen gern hat, ist dann alles in bester Ordnung.
- Schuss ins Auge
- Was tun, wenn man es mit einem viel zu großen Monster zu tun
hat, dass sich nicht abrichten lässt und einem auch noch zusätzlich
den Fluchtweg versperrt? Man suche seine Schwachstellen, wie beispielsweise
seine Augen. Die kann man wunderbar mit Pfeilen beschießen oder
Kieselsteine hinein schleudern. Denn: Je größer das Wesen,
desto größer die Augen und desto besser trifft man diese.
Daran stirbt das Monster zwar nicht, aber ist erst mal mit sich selbst
beschäftigt.
Dumm nur wenn der Meister plötzlich sagt: "Das imprägniert
den Drachen nicht." Dann hat der seinen Lacher und die Helden ziemlichen
Ärger.
- Die Säurekugel
- Mit den Säurekugeln hat es natürlich eine besondere Bewandtnis,
denn die findet man nicht überall. Aber wenn man erst mal welche
hat, dann ist das hochpraktisch. Denn wie kann man beispielsweise eine
Hydra besser verwirren, als ihre Köpfe mit Säure zu verätzen?
- Flucht
- Wenn das alles nix hilft, wendet man eben doch eine Methode an, die
in vielen Fällen erprobt und lange verfeinert wurde: Flucht. Gut,
das klingt jetzt nicht gerade nach einer mutigen Handlung, die Ruhm
und Ehre mit sich bringt. Aber sein wir doch mal ehrlich: Was bringt
einem Ruhm und Ehre, wenn der Körper gerade von einem Drachen
zerpflückt
wird? Und wie sagte doch meine liebe Kollegin Sabine: "Lieber fünf
Minuten feige, als das ganze Leben tot."