Orota News

Schreibfeder

Nachrichten von Forn

Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir die junge und dynamische rasende Reporterin Steffi für unsere Webpräsenz gewinnen konnten. Sie versorgt uns mit spannenden Beiträgen aus Forn/L'Feüd. Dort hält sich zur Zeit eine überaus höfliche Heldengruppe auf, die auch unter dem Namen "Gentle Group" bekannt geworden ist.

Artikel:

1. Crewü 127

Dunkelalb im Hafen tot aufgefunden

Forn. In den frühen Morgenstunden wurde ein extrem hässlicher Dunkelalb im Hafenbecken tot aufgefunden. Einem Matrosen fielen eigentümliche weißliche und spitze Objekte auf, die aus dem Wasser ragten. Als er mit einem Metallhaken danach angelte, verhakte sich das Gerät in einem Auge des Toten. Sofort wurde der Stadt-Medicus gerufen, der sich um den Fall kümmerte. Laut diesem trat der Tod durch Ertrinken ein. Der Stadtrat beschloss, die Kreatur im Wasser davon treiben zu lassen, so dass das Problem durch die Haie gelöst werden konnte.

- Leserbrief von Fischer Hain:
"Die armen Haie. Datt könnt ihr doch net mache!
Det jeiht nich! Macht det wech, det Viech!"


6. Crewü 127

Hafenarbeiter Jabba K. im Wachkoma!

Forn. Der nichtsnutzige Hafenarbeiter Jabba Kumanski erlitt gegen Mittag des gestrigen Tages einen schweren Schock, der ihn automatisch in eine Komastarre beförderte. Sowohl der ansässige Medicus als auch ein Priester des Lea Caes Tempels waren nicht in der Lage den Armseligen aus seiner misslichen Situation zu erwecken.

Nach einigen Recherchen konnte jedoch Licht in die Sache gebracht werden. Die Mutter des Mannes, Christel K., eilte erschrocken zu ihrem Sohn und erklärte den Anwesenden, dass "ihre Rübe" (wie sie ihren Sohn liebevoll zu nennen pflegt) eine angeborene Allergie gegen Feen habe. Nach diesem entscheidenden Hinweis meldete sich ein Zeuge, der folgende Beobachtung gemacht hatte: Eine Gruppe auffälliger und doch höflicher Helden hatte Einlass in die Kneipe begehrt, bei der Jabba als Türsteher jobbte. Dabei hielten sie ihm eine sehr attraktive Fee mit den Worten entgegen: "Wir haben eine Fee. Du musst sie liebhaben!" Dies haute Jabba von den Füßen. Die Ermittlungen dauern an.  


12. Crewü 127

Urschrei zerstört Zimmerdecke

Forn. In den späten Abendstunden kam es in der Innenstadt zu einem außergewöhnlichen Vorfall, der eine Kette von Ereignissen nach sich zog. Eine Gruppe von gut gekleideten, allen Anschein nach wohlhabenden Reisenden erdreistete sich des Abends durch die Straßen zu ziehen.

Natürlich wurden sie - wie zu erwarten war - von einer Gruppe Einheimischer angegriffen. Ehe es allerdings zum Kampf kommen konnte, drehte sich einer der Reisenden - ein gut aussehender, mit einem Degen bewaffneter junger Mann - herum und stieß einen dermaßen markerschütternden Schrei aus, dass im ersten Moment alle Anwesenden vor Schreck erstarrten. Nicht so jedoch Imod K., der glückselig in seinem frisch von Oma bezogendem Kellerbettchen schlief. (Immerhin war es bereits mitten in der Nacht! Kurz nach dem Abendessen!) Imod schreckte wegen des Lärms hoch und fiel durch den Schwung auf den Boden. Aufgrund seines Gewichtes durchschlug er die Holzdielen und landete zu seinem großen Erstaunen in einem großen Raum mit elf Türen und einem Becken in der Mitte, welches gefüllt mit schmutzigem Wasser war.

Auch die Familie von Imod zeigte sich ob der Entdeckung sehr erstaunt und tröstete den verschreckten Sprössling mit einem neuen Pferd (14 Gold). Noch ist das Geheimnis des Raumes nicht gelüftet. Die Ermittlungen dauern an.


19. Crewü 127

Sturm verursacht schwere Schäden

Exzentrischer Maler flüchtet auf Schiffswrack

Fron. Das gestrige Unwetter, welches durch das Tief "Ramba" entstand, fegte durch die Stadt und richtete örtlich starke Verwüstungen an. Im Südviertel wurde das neue Pferd von Imod K. gegen die frisch restaurierte Kneipe "Zum goldenen Lurch" geweht, im Nordviertel zwang der Sturm ein paar schwarzgekuttete Leute in das Damenhutgeschäft "Zur höflichen Lady" infolgedessen die Inhaberin desselben einen Nervenzusammenbruch erlitt und im Hafen wurden drei Zwerge, vier Seeteufel und - erneut - die Leiche eines extrem hässlichen Dunkelalben (siehe Bericht vom 1. Crewü) vom Meer angeschwemmt.

Auf dem Marktplatz wurde der überdachte Stand des bekannten Malers Remigius verlassen aufgefunden. Bei der Suche nach der einohrigen Lokalgröße wurde die Stadtwache von einer bunt zusammengewürfelten Gruppe Fremder unterstützt. Sie entdeckten ihn schließlich an Deck des halbverfallenden Schiffes "Maybell", welches er nur unter lautstarkem Protest verließ. Dabei berief er sich auf das allgemein gültige Seerecht, das von ihm gefundene Schiff behalten zu können. Seine Beharrlichkeit löste einen Rechtsstreit aus, der nächste Woche von der Gerichtsbarkeit entschieden werden soll.

Interessanterweise waren diese Ereignisse auch Ursache für einen in der Kunstwelt nicht unbedeutenden Nebeneffekt: Die Entdeckung eines neuen Gemäldestils. Der stürmische Regen verwischte Remigius' auf dem Marktplatz zurückgelassene Gemälde in skurrile Werke aus verwaschenenem blau-grau. Experten meinen zudem, auf den Werken einen Raum mit elf Türen entdecken zu können.


25. Crewü 127

Forn tobt und feiert

Forn. Der Endspurt läuft. Nur noch wenige Tage bis zum großen Orota Volksfest. Das Treiben in den Gassen nimmt stetig zu und aus allen vier Himmelsrichtungen reisen die Leute an, um sich auf dem großen Fest zu vergnügen und ihre Sorgen für drei Tage zu vergessen. Neben den allseits bekannten Attraktionen finden sich viele neue Vergnügungsangebote für jung und alt:

  • Im Boden steckende Feen
  • Zimmer mit Leerblick
  • alte (Mehl-) Säcke

und als bahnbrechende Weltneuheit erstmalig im Gasthaus "Zum schimmeligen Staub":

  • Torte auf sauberen Geschirr!!

Da den hiesigen Fischern dieses Jahr kein Seeteufel ins Netz gegangen ist, musste die Kleinkindattraktion ersetzt werden. Die Veranstalter sind jedoch sicher, dass "Wirf Steine auf den toten Dunkelalben" viel Anklang finden wird.


32. Crewü 127

Skandal: Dekadenz im Leuchtturm aufgedeckt!

Forn. In den späten Nachmittagsstunden des gestrigen Tages kam es zu einem Zusammentreffen, bei dem anstößige Umstände ans Tageslicht kamen. Eine Gruppe von ehrenwerten Gästen der Stadt machten sich, von kulturellem Interesse getrieben, auf um den lokal sehr bekannten Maler Remigius zu besuchen. Nach stundenlangem Ritt durch die Landschaft erreichte die überaus höfliche Gruppe (in Begleitung einer Fee mit großer Klappe) schließlich den Wohnsitz des Künstlers: den Leuchtturm.

Zu ihrem Entsetzen mussten die jungen Leute dann aber feststellen, dass Remigius Heim und Herd mit dem Leuchtturmwächter Grindan teilt. Zu allem Überfluss trägt dieser stets eine züchtige Lederkleidung. Am späten Abend wurde sowohl ein Kostüm mit Federn in Remigius Kammer gefunden, als auch eines, welches einer ungewöhnlichen Uniform gleicht. Die Sittenwächter ermitteln!


Newsticker

Bei dem Kinderwettbewerb gewann Amalie, die Tochter von Fischer Gutholf, den 1. Preis. Sie traf 3 x Mal ins Auge des toten Dunkelalben.

http://www.larisweb.de

Autor: Steffi Lasthaus
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