Die Klassen Orotas: Støckner

Die Støcknermagie ist eine eigenständige Magieform, deren Ursprung in der Pflanzenmagie der Floristiker zu finden ist. Ihre magischen Fähigkeiten beziehen die Støckner jedoch über ihren Støck, der direkt mit dem Geist des heiligen Baumes Kreangfa K’dell verbunden ist. Daher steht auch der Støck in Mittelpunkt der Støcknermagie. Er stellt eine Art Zauberstab der Støckner dar, ohne dem die Ausübung ihrer Magie nicht möglich ist. Von den Gildenmagiern werden Støckner meist belächelt, weil sie zu ihren Sprüchen auch eigenartige, zum Teil lächerlich wirkende Rituale gehören. Nach Überzeugung der Støckner selbst aber ist es eine besondere Ehre vom heiligen Baum Kreangfa K’dell auserwählt worden zu sein, die Støcknermagie ausüben zu dürfen.

Die Geschichte der Støckner beginnt mit dem Floristiker Immanuel Kantholtz, der sich laut den Überlieferungen in die Wüste begab um dort über das Leben, das Universum und den ganzen Rest nachdenken zu können. So durchwanderte Immanuel Kantholtz nur von der Sonne und den Sternen geleitet die Wüste. Als er sich eines Abends zur Meditation niederließ, um seinen Geist zu reinigen und sich neuen Erkenntnissen zu öffnen, hatte er eine Vision: Er solle noch zwei weitere Tage Richtung Westen gehen und so den heiligen Baum Kreangfa K’dell finden. Dieser Baum würde ihm ein wunderbares Geschenk machen, mit dessen Hilfe er dann großartige Dinge vollbringen könne. Tatsächlich fand Immanuel Kantholtz den Baum Kreangfa K’dell auf diese Weise. Groß und mächtig ragte er auf und obwohl er nur von Sand umgeben war, strotze der Baum nur so vor Lebenskraft.

Immanuel Kantholtz betrachtete den Baum voller Ehrfurcht und beschloss nun im Schatten des Baumes zu meditieren. Er setzte sich daher unter den Baum, den Rücken an den Stamm gelehnt, schloss die Augen und begann mit seiner Meditation. In einer weiteren Vision wurde ihm offenbart, dass Kreangfa K’dell ihm das Geschenk des Støcks machen wolle, mit dem er Magie ausüben könne. Er solle ein Lagerfeuer entzünden, das Støckholz in beide Hände fassen und über das Feuer halten. Mit einem Lied solle er nun um die Verbindung mit Kreangfa K’dell bitten und sich voll und ganz auf diese Bitte hin konzentrieren. Auf diese Weise würde eine magische Verbindung zwischen ihm und dem Holzstock entstehen. Der Holzstock von Kreangfa K’dell werde so zum Støck Immanuel Kantholtzes, mit dem er die Støcknermagie wirken könne. Er solle dann zum Beweis des Gelingen des Spruches, den Støck in das Feuer legen. Wenn der Støck unversehrt bliebe, gelte die Verbindung als gelungen. Als Immanuel Kantholtz die Augen wieder öffnete, lag tatsächlich ein etwa 100 cm langer Holzstock vor ihm. Immanuel Kantholtz vollführte das Ritual, wie es ihm in der Vision offenbart worden war. Bei dem abschließenden Feuertest, blieb der Stock tatsächlich unversehrt.

Der heilige Baum Kreangfa K’dell wurde zu einer Legende. Es heißt, dass der, der ihn findet, endlich die Antwort auf die Frage aller Fragen nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest erhalten sollte. Doch bisher ist es niemandem gelungen, Kreangfa K’dell wieder zu finden.
Den Støck von Kreangfa K’dell behielt Immanuel Kantholtz selbstverständlich. Im Lauf der Zeit hatte er viele weitere Visionen, in denen ihm weitere Støcksprüche offenbart wurden. Er fand bald gelehrige Schüler und Schülerinnen, die er zu Støcknern ausbildete.
Støckner sind sehr naturverbunden. Anders jedoch als die Druiden setzen sie ihre magischen Fähigkeiten auch offensiv ein. Für ihre Freunde setzen sich Støckner stark ein.
Die leichte und bequeme Lederkleidung eines Støckners ist bevorzugt in Grüntönen gehalten. Ihren Kampfstab verwenden sie gern als Wanderstab.

Voraussetzung
Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Wege Støckner zu werden. Berufung als junger Mensch oder Umschulung von einer anderen Klasse.
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Textquelle: Uuurs-Regelwerk "Der Drachensturm" (siehe Linkliste)
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