Rassen Orotas: Centauren

Bild von Dirk Sitte
Centaurenbotschafter
Lev von Deolg

Volksspezifische Merkmale

Bei den Centauren handelt es sich um eine nicht humanoide Rasse. Sie besitzen einen Pferdekörper, dessen Kopf durch den Oberkörper samt Kopf und Armen eines Menschen ersetzt wurde. Zumindest beschreiben die Menschen die Centauren so. Sie selbst beschreiben sich als wunderschöne Wesen, die Stärke, Anmut und Grazie ausstrahlen. In der Tat gehört es zu ihren Wesensmerkmalen, arrogant und hochnäsig zu wirken. Im Grunde ihrer Seele sind sie aber froh, wenn sie in Ruhe gelassen werden und ihre Freiheit haben.

Centauren werden bis zu 2,50 Meter groß und sind dabei überaus muskulös, sowohl was den menschlichen wie auch den pferdischen Teil angeht. Sie sind jedoch nicht sehr gewandt, was an ihrem massigen Körperbau liegt.

Im Zweikampf haben sie sehr große Probleme, ihren Hinterteil zu schützen, aus diesem Grunde bevorzugen sie den Kampf aus der Ferne, den sie im Laufe ihrer Entwicklung perfektioniert haben. Daher ist ihre Fingerfertigkeit und Konzentrationsfähigkeit höher als bei Menschen. Ihre Reaktionen wirken häufig etwas träge, auch ist ihr Wille nicht gerade stark zu nennen.
Centauren besitzen hervorragende Augen, die auch weit entfernte Gegenstände ausgezeichnet sehen können, auch die sonstigen Sinne sind recht gut ausgeprägt.

Centauren werden selten älter als 50 Jahre, mit 5 gelten sie als erwachsen. Wie man sieht, ist das Leben eines Centauren nur kurz, aus diesem Grunde legen viele Centauren sehr viel Wert darauf, ihr Leben in vollen Zügen zu genießen und die anderen arbeiten zu lassen (was aber meistens nt funktioniert).

Die Centauren findet man auf ganz Orota, wo es flache Prärien oder Steppen gibt.

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Die Geschichte

Die Centauren haben niemals eine Geschichtsschreibung besessen, sämtliche Kulturerrungenschaften haben sie von anderen Rassen übernommen.

Legenden besagen, dass eines Tages ein großer Centaurenführer alle Centauren vereinen und sie zu großem Ruhm führen wird.

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Gesellschaftsstruktur

Centauren leben als Einzelgänger und schließen sich nicht zu Dorfgemeinschaften zusammen. Aus diesem Grunde haben sie nie eine eigene Kultur geschaffen, sondern sie passten sich den vorherrschenden Umständen an. Bei Kriegen waren sie begehrte Kämpfer und Boten und wurden häufig als Söldner angeworben.
Finden zwei Centauren gefallen aneinander und beschließen sie, für Nachwuchs zu sorgen, so übernimmt der weibliche Centaur die Aufzucht des Kindes. Da Centaurengeburten extrem selten sind, kommen zu solch einem Ereignis sämtliche Centauren der Umgebung zusammen, um das Neugeborene zu begrüßen. Dabei bringen sie Geschenke mit, die in ihrer Menge ausreichen, die Mutter und das Kind für die nächsten fünf Jahre über die Runden zu bringen. Nach dieser Zeit gilt der junge Centaur als erwachsen und er kann nun machen, was er will. Familienbanden kennen Centauren nicht, von daher fällt der Abschied meistens nicht allzu schwer.
Nach der Aufzucht durch die Mutter gehen junge Centauren zu einem Lehrmeister ihrer Wahl, ernen genau einen Beruf (das könnte ja sonst in Arbeit ausarten) und ziehen anschließend durch die Lande.

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Lebensgefühl

Freiheit und ein sorgenfreies Leben bedeuten alles für einen Centauren. Geld spielt für sie eine wichtige Rolle, haben sie aber erst einmal genug gesammelt, so setzen sie sich zur Ruhe, legen die Hufe hoch und genießen ihr Leben in vollen Zügen. Es soll jedoch auch Centauren geben, die Spaß am Lernen und an Abenteuer gefunden haben. Legenden berichten von Centaurenhelden, die zu unermesslichen Reichtümern gekommen sind. Viele Centauren träumen von solchen Heldentaten, die meisten sind jedoch zu träge, diese Träume in die Tat umzusetzen.
Man sagt den Centauren nach, dass sie sehr stur sein können. Auf Diskussionen legen sie keinen großen Wert, vor Problemen rennen sie am liebsten fort. Gegner werden ohne große Reue und Rücksichtnahme bekämpft, dabei sind ihnen alle Mittel heilig.
Es existiert nur ein Gott der Centauren, nämlich Equitania. Diese Göttin stellt die Urmutter aller Centauren dar. Ihre Tempel liegen ausnahmslos in der Wil Gotch, dem Hauptsiedlungsgebiet der Centauren.
Centauren machen das Beste aus ihrer Lage. Sie sind unkompliziert, was Nachtlager u.ä. angeht. Sie nächtigen grundsätzlich im Stehen, der Ort ist ihnen dabei meistens egal. Centauren hassen Flöhe und ähnliches Ungeziefer. Daher lieben sie es, ordentlich abgebürstet zu werden. Fellpflege machen sie gegenseitig, wobei den centaurischen Bürsten nachgesagt wird, dass sie die Besten sind, die auf Orota zu haben sind. Fehlt ein Partner zur Fellpflege, so lassen sie sich bereitwillig von Pferdepflegern abbürsten.
Den Zorn eines jeden Centauren zieht man sich leichter zu, als man glauben mag. Sie hassen es, „Pferd“ genannt zu werden! So mancher vorlaute Held hat deshalb schon den Tritt eines Centauren zu spüren bekommen.

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Textquelle: Uuurs-Regelwerk "Der Drachensturm" (siehe Linkliste)
Bild "Centaurenbotschafter" von Dirk Sitte
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