Rassen Orotas: Iialvií

Ialviķ Helena
Ialvíi Helena

Volksspezifische Merkmale

Ein Iialvií ist aus einer Verbindung zwischen einem Menschen und einem Elfen hervorgegangen. Daher resultieren seine besonderen Fähigkeiten und Fertigkeiten.

Zum einem gibt es die „erwachten Iialvií“, deren magischen Elfenfähigkeiten erwacht sind und die sie wie ein reiner Elf anwenden können. Zum anderen gibt es die „schlafenden Iialvií“, die keinerlei elfischen Magiefertigkeiten zeigen, was jedoch nicht heißt, dass sie diese Fähigkeiten überhaupt nicht besitzen oder keinerlei andere Formen der Magie anwenden können.

Von den meisten Menschen werden Iialvií als schwächlich, wenig ausdauernd und willensschwach bezeichnet. Beneidet werden sie vor allem für ihre beeindruckende Gewandtheit und Fingerfertigkeit, ihren wachen Verstand sowie ihr enormes Seh- und Hörvermögen. Die meisten Iialvií sind großgewachsen und besitzen einen schlanken Wuchs: hier scheint die elfische Verwandtschaft durchzuschlagen. Die Ohren der Iialvií sind zwar spitz, doch deutlich runder als bei den Elfen.

Iialvií besitzen, ähnlich wie die reinen Elfen, bei Dämmerung ein gutes, wenn auch nicht volles Sehvermögen. Die meisten Iialvií werden älter als Menschen, dafür lernen sie auch langsamer, insgesamt aber intensiver und besitzen ein besseres Merkvermögen.

-

Die Geschichte

Da die Iialvií weder eine eigene Kultur aufgebaut haben noch eine Geschichtsschreibung betrieben haben, gibt es keine genauen Informationen über die Vergangenheit der Iialviís.
Über einige wenige Iialviís, wie z.B. Layan (Baumfreund) Noryasis gibt es hingegen größere Sagen, die von den Barden des Nordens Orotas gerne erzählt werden.

-

Gesellschaftsstruktur

Die Halbelfen oder Iialvií, wie sie sich selbst bezeichnen, bilden keine eigene Volksgruppe, da ihre Zahl viel zu klein ist, um eine eigene Kultur aufzubauen. Ursache hierfür ist, dass Iialviís unfruchtbar sind und nur durch die Verbindung zwischen einem Menschen und einem Elfen gezeugt werden können.

-

Lebensgefühl

Geprägt von Zwiespältigkeit und Heimatlosigkeit ist das Lebensgefühl der meisten Iialvií. Dadurch, dass sie weder reine Menschen noch Elfen sind, fühlen sie sich weder als Mensch noch als Elf.
Einige wenige Iialvií, die aus einer Liebe zwischen Mensch und Elf hervorgegangen sind, sehen daher ihre Familie als das höchste Gut an, welches es unter allen Umständen zu schützen gibt. Wurde der Iialvií hingegen bei einer Vergewaltigung oder ähnlichem gezeugt, so fühlt er sich häufig als ungewollt und wird auch von seiner Umgebung als unrein und ungewollt gebrandmarkt.

Das Wissen um ihre Unfruchtbarkeit macht vielen Iialvií sehr zu schaffen. Sie hätten gerne Familie und feste Wurzeln, auf die sie sich stützen könnten, sind aber dazu nicht in der Lage. In vielen größeren Städten haben aus diesem Grunde einige Iialvií Kinderheime gebaut, die offen sind für alle heimatlosen und ausgesetzten Kinder egal welcher Rasse und welchen Glaubens. Bei vielen Menschen sind diese Kinderheime verrufen, sie vermuten dort verderberische Praktiken.

http://www.larisweb.de

Textquelle: Uuurs-Regelwerk "Der Drachensturm" (siehe Linkliste)
Bild "Ialvíi Helena" von Anja Schreiner
nach oben
[ Home ] [ Regelwerk ] [ Karten Orotas ] [ Gruppen ] [ Bibliothek ] [ Hilfsmittel ] [ Rezepte ] [ Impressum ]
Kostenloser Counter Statistik