Rassen Orotas: Yektozi

Bild von Anja Schreiner
Zufriedene Yektozi:
Nur ein toter Elf ist ein guter Elf

Volksspezifische Merkmale

Die Rasse der Yektozi, die offiziell als ausgestorben gilt, ist beileibe nicht ausgestorben! Nach ihrer vernichtenden Niederlage vor etwa 8.000 Jahren gegen die Elfen haben sie sich vollständig zurückgezogen.

Die letzte noch existierende Yektozistadt ist Buraco, die von Zerstörungsfeldzug der Elfen verschont wurde, da die Hauptstadt der Yektozi durch ihre mächtige Illusionsmagie nicht zu entdecken war. In Buraco leben etwa 2.000 Yektozi, mit Abstand die größte Population auf Seloc.

Die Yektozi sind eine sehr alte Rasse, ähnlich alt wie die Elfen. Es gibt keine Beschreibungen von Yektozi, allerdings zeigen elfische Zeichnungen und Bilder die Yektozi als sehr verführerische Katzenwesen, die einen geschmeidigen Körper haben, deren Gesicht von eindrucksvollen Augen mit geschlitzter Pupille geprägt werden und deren Ohren spitz zulaufen und an ihrer Spitze ein kleines Büschel aufrecht stehender Haare aufweisen. Ihr Körper wird von einem feinen, dichten Fell bedeckt, wobei auch das Gesicht nicht ausgespart wird.

Heute sieht man Yektozi niemals in ihrer natürlichen Gestalt. Zu groß ist ihr Plan, unentdeckt zu bleiben, um sich, wo immer es geht, sich an den Elfen zu rächen.

Yektozi sind überdurchschnittlich gewandt, außerordentlich reaktionsschnell, sie sehen sehr gut und ihr Gehör ist schon sprichwörtlich. Sie sind jedoch nicht übermäßig kräftig, auch ihre Konstitution lässt häufig zu wünschen übrig. Für übermäßige Klugheit und großen Willen sind sie ebenfalls nicht bekannt.
Yektozi werden etwa 60 Jahre alt und durchschnittlich 1,90 m groß. Ihr Körperwuchs ist meist schlank.

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Die Geschichte

Vor etwa 20.000 Jahren lebten Yektozi und Elfen einträchtig nebeneinander auf Seloc. Die Elfen hatten den „Großen Wald“, der damals große Teile Selocs bedeckte, besiedelt, die Yektozi hingegen fühlten sich in wärmeren Gefilden wohler und besiedelten den „Großen Dschungel“ im Süden Selocs.
Auf diese Weise vergingen Jahrtausende, Kriege zwischen den Yektozi kamen und gingen, eine Schriftsprache entwickelte sich ebenso wie größere Städte, die auf Ruinen von noch älteren Rassen (Spielleiterinformation: Die Hartschaligen haben die Ruinen hinterlassen…) errichtet worden waren.
Die Rasse der Yektozi wuchs und wuchs und irgendwann wurde der „Große Dschungel“ zu klein für das große und mächtige Volk der Yektozi, die andere Rassen des Dschungels sogar versklavt hatten.
In aller Heimlichkeit bereitete man einen Krieg gehen die Elfen vor, die im nördlich angrenzenden „Großen Wald“ von Seloc lebten. Von der Gewalt des Angriffs völlig überrascht standen die Elfen kurz vor einer Niederlage, als sich die Toten der Elfen erhoben und jeden Yektozi und jeden Kämpfer auf Seiten der Katzenkrieger töteten.
Selbst, als eine Delegation der Yektozi die endgültige und bedingungslose Kapitulation verkündete, endete das Morden der Elfen nicht. Die Yektozibotschafter wurden hingerichtet und alle zu findenden Yektozistädte erobert und alle Bewohner, sogar die Sklaven, getötet.
Nur die Hauptstadt der Yektozi konnte von den Elfen nicht entdeckt werden, sie wurde durch die mächtigsten Illusionszauber geschützt. Etwa 200 Yektozi und 1.000 versklavte Pedrusianer hatten in den sicheren Mauern Buracos den Ausrottungsfeldzug durch die Elfen überlebt. Die meisten von ihnen waren alt und schwach, so dass die Yektozipopulation in den nächsten Jahrhunderten auf 50 Yektozi sank. Auch die Sklaven starben vielfach, da sie nicht in der Lage waren, Buraco zu verlassen.
Heute zählt Buraco etwa 2.000 Yektozi und 5.000 Pedrusianer.

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Gesellschaftsstruktur

In der yektozischen Gesellschaft fällt ein Rat Yektozifrauen alle wichtigen Entscheidungen. Nach dem Krieg gab es nur noch wenige männliche Yektozi, so dass die Frauen alle Entscheidungen treffen mussten. Bis heute hat sich daran nichts geändert.
Ehen und Familien gibt es nicht, sobald eine Yektozifrau ins gebärfähige Alter kommt, muss sie der Rasse erst mindestens drei Yektozikinder schenken, ehe sie über ihr Leben selbst bestimmen darf. Als Vater werden die klügsten und stärksten Yektozi ausgewählt.
Die Kinder kommen nach der Geburt in Horte, wo sie ohne den Einfluss der Eltern erzogen werden. Erzieher sind Priester der Jagdgöttin Yektora, die gleichzeitig die oberste Gottheit darstellt.
Die pedrusianischen Sklaven versorgen das yektozische Volk mit Nahrung, sie halten die Häuser instand und sind für alle niederen Arbeiten zuständig. Ein Sklave ist äußerst wertvoll, aus diesem Grund werden sie meist gut behandelt.

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Lebensgefühl

Die Yektozi sehen sich selbst als die eigentlichen Herren des „Großen Urwaldes“ im Süden Selocs. Aufgrund ihrer sehr geringen Population unternehmen sie jedoch keine Anstrengungen, diesen Status allen Rassen zu verdeutlichen.
Im Gegenteil, sie sind die Meister der Täuschung und der Tarnung. Sie sind immer auf der Suche nach neuen Technologien und Waffen, um wieder zu der Macht zu werden, die sie einstmals waren.
Daher werden immer wieder Yektozi durch den Rat ausgesucht, um auf Seloc und L’Feüd zu spionieren. Ihre Illusionsmagie verhilft ihnen dazu, ein fremdes Aussehen anzunehmen.
Trifft ein Yektozi auf einen Elfen, so hat dieser die Pflicht, ihn zu töten, damit die Rasse der Elfen geschwächt wird. Es gibt Gerüchte, dass es Yektozikrieger sogar geschafft haben, in den Elfenpalast in Ängd einzudringen, um dort den Herrscher zu töten. Auch in anderen Rassen und Kulturen streben ausgewählte Yektozi danach, Schlüsselpositionen in Staat und Gesellschaft zu übernehmen.

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Textquelle: Uuurs-Regelwerk "Der Drachensturm" (siehe Linkliste)
Bild "Zufriedene Yektozi:" von Anja Schreiner
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