Die Kwiath-Kristalliten sind Wesen, deren molekularer Aufbau auf Silizium
beruht. Ihre Sinnesorgane sind in der Lage, das gesamte Spektrum aller möglichen
Strahlungsarten, Wellen und sonstiger Umwelteinflüsse zu erfassen.
Sie haben jedoch keinen Geruchs-, Geschmacks- und Tastsinn.
Sie ernähren sich, indem sie Licht aufnehmen und direkt in Energie
umwandeln. Um genügend Energie aufzunehmen, muss es taghell sein. Da
sie aber nicht in der Lage sind, diese Energie zu speichern, sind sie in
der Nacht zu völliger Untätigkeit gezwungen. Deshalb leben sie
in Symbiose mit anderen Lebewesen, die in der Nacht für ihren Schutz
sorgen.
Bei Tageslicht sitzen sie auf der Schulter ihres Wirtes und verbinden sich über einen Schlauch, der durch dessen Ohr führt, mit dem Gehirn (falls eines da ist). Durch diese Verbindung sind beide in der Lage, miteinander zu kommunizieren. Auf Aufforderung stellt der Kristallit gezielt seine Sinneseindrücke dem Wirt zur Verfügung.
Kwiath-Kristalliten sind, wie ihr Name schon sagt, auf der Skurrileninsel
Kwiath das erste Mal entdeckt worden. Schon bald nutzten Einheimische und
vorbeikommende Szothhändler die Macht der Kristalliten. Auf Kwiath
gibt es heute nur noch wenige Kristalliten, die meisten reisen mit ihrem
Wirt durch alle Herren Länder. Selten kommt es vor, dass man ein Kristallitennest
mit Jungen findet. Solch ein Ereignis wird auf den Skurrileninseln groß
gefeiert, und man entnimmt dem Nest alle Jungkristalliten bis auf zwei.
Für die Bewohner der Skurrilen bedeuten die Kristalliten einen wichtigen
Wirtschaftszweig, für einen jungen Kristalliten, der noch ohne Wirt
ist, werden Preise bis zu 250 Goldstücke und mehr gezahlt.
Die Symbiose
Verbindet sich ein Kristallit mit einem Wirt, so kann nur er die Verbindung wieder lösen. Wird sie mit Gewalt gelöst, so sendet der Kristallit einem Stromschlag direkt ins Gehirn des Wirtes, so dass dieser unweigerlich stirbt. Wird die Nabelschnur gar durchtrennt, so sterben beide, sowohl Wirt als auch Kristallit. Die Verbindung zwischen Kristallit und Wirt besteht Tag und Nacht, sie endet mit dem Tod eines der Beteiligten. Solange es nicht taghell ist, ruht der Kristallit, der Wirt empfängt keinerlei Informationen durch ihn.
Tagsüber können sich beide miteinander unterhalten, auf Aufforderung übermittelt der Kristallit dem Wirt Sinneseindrücke der „besonderen Art“. Sämtliche Strahlungsarten, Wellen und sonstige Umwelteinflüsse kann der Kristallit dem Wirt übermitteln.
Gelingt dem Wirt dann eine Kf-Probe und danach eine Kl-Probe, so kann er die Informationen verstehen (wobei er 5 gAP verliert). Gelingt eine der Proben nicht, so wird der Wirt geistig stärker erschöpft und er versteht die Informationen nicht. Gelang eine Probe nicht, verliert er seine halbe gA, gelangen beide Proben nicht, so verliert er seine gesamte geistige Ausdauer.
Welche Informationen der Wirt erhält, bestimmt natürlich, wie so oft, der SL.